Thüringer Waldziege

Aus Ziegen-Wiki
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Rasse

Die Thüringer Waldziege ist eine vom Aussterben bedrohte Nutztierrasse. Die Rasse entwickelte sich Anfang diesen Jahrhunderts, als Ziegenzüchter aus Thüringen in ihre damaligen regionalen Landschläge Toggenburger Ziegen einkreuzten. 1935 hatten sich die Rasse soweit konsolidiert, dass sie als eigenständige Ziegenrasse benannt wurde.

Die Brunst ist bei dieser Rasse saisonal. D.H. ab etwa Ende August bespringen sich die Tiere und führt bei einer erfolgreichen Befruchtung meist zu Mehrlingsgeburten. Die Lämmer erblicken, wie bei den Schafen, 5 Monate später das Licht der Welt. Nach der Geburt sind die Lämmer etwa 2 Monate von den Milch der Mutter abhängig bzw. 3 Monate bei der Mutter. Anschließend wird der Bezug zueinander etwas größer und die Jungziegen entwickeln ihren eigenen Kopf.

Die Thüringer Waldziegen, um die es sich in der Zucht handeln stammt aus Thüringen, allerdings nicht unbedingt aus dem Thüringer Wald :-). Sie wurden für rauhe, klimatische Bedienungen gezüchtet mit hohen Niederschlag, weshalb sie auch ganzjährig in der Landschaftspflege einsetzbar sind.

Eigenschaften

Die durchschnittliche Milchleistung liegt bei etwa 750 kg pro Jahr mit einem Fettanteil von ca 3 % Eiweiß. Das Gewicht der Ziege liegt bei etwa 60, das der Böcke 80 kg. Die Widerristhöhe reicht von 70 bis 85 cm. Sie eignen sich hervorragend zur milchbetonten Doppelnutzung (Milch und Fleisch). Sie hat eine hohe Widerstandsfähigkeit und ist sehr gut zur Landschaftspflege geeignet. [1]

Rasse spezifisch gibt es sie genetisch mit und ohne Hörner, mit und ohne Glöckchen. Farbschläge kommen von hellbraun bis fast schwarz vor. Ich züchte dunkelbraun mit Hörner und ohne Glöckchen.

Futter

  • Grünfutter
  • Rinde
  • leckere Kräuter

Kein Brot usw. füttern

Quellen

  1. GEH e.V. Rassebezeichung Thüringer Wald Ziege. Abgerufen am 18. Juli 2019.